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Gastronomie Menkens

MenkensDie Geschichte


Die Historie der heutigen Gastronomie Menkens. Damit Sie einen Eindruck erhalten, auf welch lange Tradition unser Haus zurück blicken kann, haben wir Ihnen hier einige interessante Fakten zusammen gestellt.

Bezeichnungen und Wörter die im heutigen Sprachgebrauch eher selten vorkommen haben wir im  Anschluss an diesen Text in einer kurzen Legende erklärt. Folgen Sie hierzu einfach den in Klammern gesetzten Zahlen.

Gegründet wurde die heutige Gaststätte durch einen sog. Brinksitzer (1) mit Namen Harm Dahms im Jahre 1817. Demnach feiert unsere Gaststätte schon sehr bald nämlich im Jahre 2017 ihr 200 jähriges Bestehen! Im Eingangsbereich können Sie im alten Balkenwerk noch immer die Inschrift
„Harm Dahms – Becke Margretha Dahms – Anno 1817Juni 30“ lesen.

Harm Dahms blieb jedoch kinderlos, weshalb er seinen Besitz an seinen Neffen Arend Hinrich Menkens vererbte. Dieser richtete zusätzlich etwa um 1840 einen Dorfladen in den Räumlichkeiten mit ein. Nach beachtlichen 40 Jahren etwa um 1880 wurde dieser jedoch wieder aufgegeben. Während der nächsten 18 Jahre veränderte sich nicht viel. Die zur damaligen Zeit üblichen Bräuche wurden auch in diesem sog. Wirtsdonzen (2 )gepflegt. Schnaps wurde aus Fässern ausgeschenkt und bei Tanzveranstaltungen wurde auf der Diele getanzt.

Im Jahre 1899 übernahm dessen Sohn mit Namen Gerhard Menkens den Betrieb.

(Nicht zu verwechseln mit dem heutigen Besitzer. Der Vorfahre Gerhard Menkens errichtete im Jahre 1902 eine Gaststube und einen Saal. Die stellte sich als gute Investition heraus wie man sich noch bis weit in die heutige Zeit erzählt. Gerade auch wegen der dort stattgefundenen Maskeraden und Bälle der Turner und Sänger aber auch wegen des „Balls für die Nachbarn“ welchen der Wirt immer am 2. Weihnachtsfeiertag mit warmen Essen und „Käsebrot“ veranstaltete.

Nach dem frühen Tod von Gerhard Menkens, führte seine Witwe Johanne Menkens mit ihrem Sohn Adolf Menkens bis 1935 die Gastwirtschaft. Nach Ende des 1 Weltkrieges brachte Adolf Menkens wieder Schwung in den Betrieb. Er verstand es das Haus zum gesellschaftlichen Mittelpunkt der Stadtrandsiedlungen Hoykenkamp, Heide, Deichhäuserheide und zum Teil auch des nördlichen Stadtgebietes zu machen. Bald schon waren um die 15 Vereine im „Haus“ wovon
Adolf Menkens selbst bei Einigen der „Motor“ war. Er schrieb selbst plattdeutsche Theaterstücke, die bis in die USA reisten.

Eine Kegelbahn unter freien Himmel hatte es zwar bereits gegeben aber im Jahre 1928 wurde Diese durch die modernste Kegelbahn weit und breit ersetzt. Auch Heute sollte man sich diese Kegelbahn nicht entgehen lassen! Auch wer sich bisher noch nicht „Gut Holz“ gewünscht hat, könnte dies nach einem Besuch schon bald tun.

Unerwähnt soll auch nicht bleiben, dass von 1900 bis 1916 im Hause Menkens eine
„Bullenstation“ untergebracht war.
(Wir sprechen hier natürlich von den schwarz weißen Tieren)

Nach dem auch frühen Tod von Adolf Menkens im Jahre 1929, welcher sowohl den Betrieb als auch die ansässigen Vereine schwer traf, konnte die bereits eingeleitete positive Entwicklung weiter voran getrieben werden. Denn sein jüngerer Bruder Hinrich ( Hinnerk genannt ) stand ihm nichts nach.1930 wurde der heute sehr bekannte Garten angelegt. Damals hatte wohl keiner auch nur ansatzweise an „Public Viewing“ oder ähnliches gedacht. 1932 kam eine Freilichtbühne hinzu.
Die kurz zuvor gegründete Freiwillige Feuerwehr Schierbrok-Schönemoor feierte ihren ersten Ball 1932 im Hause Menkens.

Von 1930 bis 1939 war sogar die Poststelle Hoykenkamp im Hause ansässig. 1934 wurde das Haus modernisiert und ein neuer Clubraum eingerichtet. Tanzen lernen, konnte man seit Generationen im Saal des Hauses.

Naturgemäß beinhaltete der 2. Weltkrieg auch für das Haus Menkens einige Rückschläge. Das Vereinsleben ruhte fast vollkommen und die Räumlichkeiten wurden für Einquartierungen genutzt. Nach Behebung der Kriegsschäden und dem Wiederaufleben der Vereine sowie des gesellschaftlichen Lebens konnte die zuvor begonnene positive Entwicklung fortgeführt werden. Die Dorfschule fand ein zu Hause im noch heutigen Clubraum zum Sommergarten und auch der Turnverein erhielt Einzug im Saal. Dort wurde geturnt und auch große Tischtennis Turniere durchgeführt. 1950 konnte ein notwendig gewordener Um und Ausbau des Gebäudes abgeschlossen werden. Bis weit in die fünfziger Jahre, waren zu dem Filmeabende des Wanderkinos regelmäßige Höhepunkte im Saal des Hauses.

Das Haus entwickelte sich zu einem bekannten und beliebten Unternehmen der Gastronomie.

1966 trat Adolf Menkens die Nachfolge seines Vaters an, der 1984 im hohen Alter von 85 Jahren starb. 1974 wurde ein weiterer Clubraum geschaffen. 1978 folgte die vollständige Erneuerung und Erweiterung der beliebten Saalräume. Schließlich wurde 1983 die Außenanlage zeitgerecht gestaltet und nun elektronische Kegelbahn aufgebaut.

Im Jahr 1999 übernahm der heutige Besitzer Gerhard Menkens den Betrieb von seinem Vater Adolf Menkens. Er führt den erfolgreichen und bekannten Betrieb in seiner charmanten Art bis zum heutigen Tage. Neben Veranstaltungen für Jung und Alt ist das Haus für seine Gastfreundlichkeit und seine gute Küche bekannt. Wenn Sie die Gastronomie Menkens bisher noch nicht kannten, ist jetzt bestimmt der richtige Zeitpunkt um dies zu ändern. Besuchen Sie uns doch einmal und überzeugen Sie sich selbst in unseren traditionsreichen Räumlichkeiten von unseren Spezialitäten und von unserer Gastfreundlichkeit. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.